einem Leben, in dem er Bewunderung und Liebe findet. Die Ohnmacht, die er immer wieder spürt, weckt in ihm den Wunsch, Macht über einen Mann auszuüben, so wie es der gleichaltrige Tadzio in Thomas Manns Der Tod in Venedig tut.
Edmund Whites Erzählung ist ebenso schillernd wie klug. Aus brillanten Nahaufnahmen fügt er ein erstaunliches, bewegendes und oft auch witziges Ganzes zusammen. Das Erstaunliche daran: Wie zeitlos seine Geschichte ist, wie wenig sich für uns in all den Jahren geändert hat – und wie sehr wir uns wiedererkennen können in diesem Selbstbildnis.
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