Tochter des Kaisers ist. Das fünfaktige Ritterschauspiel nimmt im dramatischem Werk Kleists eine Sonderstellung ein, da er die märchenhafte Elemente der damals recht beliebten romantischen Ritterdramen aufgreift – sie aber auch an manchen Stellen parodierend überzeichnet – und sprachlich den Blankvers mit längeren Prosapassagen mischt.
Die Studienausgabe ermöglicht dem Leser Einblick in Kleists Experimentieren mit Fassungen und Varianten des Texts, denn dieses »große historische Ritterschauspiel« wurde vorab auch in Teilen in Kleists eigener, mit Adam Müller zusammen herausgegebenen Zeitschrift »Phöbus« veröffentlicht.
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