er auf den Trotzkisten Toboggen, der aus der lebenslänglichen Verbannung hervorgeholt wurde, um die Greuelmärchen über Massenliquidierungen in der UdSSR zu widerlegen. Watkins verliert den eigentlichen Grund seiner Reise aus den Augen, verliebt sich in Ursula Toboggena, eine linientreue Dolmetscherin, und erkennt nicht, dass er durch eine Welt der Zwangsarbeitslager reist. Alle von Neumann in Poshansk versammelten Figuren – wie der Trotzkist Toboggen, dessen stalinistische Tochter, ein aus deutschen KZs geflüchteter Jude, amerikanische Finanzhyänen, ein Nazihenker, der sich in der Kriegsgefangenschaft als Spitzel angebiedert hat– sind wie Watkins selbst nichts anderes als Marionetten der politischen Systeme Kapitalismus und Kommunismus.
In dieser bitterbösen Satire auf den Kalten Krieg tummeln sich im sibirischen Poshansk verzweifelte amerikanische Präsidentschaftskandidaten, sexsüchtige Stalinistinnen und brutale Nazischergen. Währenddessen proben unbeugsame Gulaghäftlinge den Aufstand gegen Stalin. Die Stunden der Diktatur scheinen gezählt.
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