Als sie in die Technologieszene am kleinen Campus der örtlichen Universität eintaucht erwachen ihre schöpferischen Fähigkeiten. Der innovations-getriebene Optimismus von Wissenschaftlern, Studierenden und StartUp-Firmen gepaart mit einer neu interpretierten sozialen und emotionalen Kompetenz sowie visionäre Technologieanwendungen für ihren Film treiben Christiane zu neuen Ufern.
Der vorliegende Roman erzählt vom Leben einer modernen Frau und von einer Stadt, die einen bekannten Namen trägt. Der reale Lebens-Ort Lübeck steht hier für ein im Kern zuversichtliches Ringen um Zukunft mit technologischen und gemeinschaftlichen Mitteln, das so oder ähnlich sicher auch in anderen Stadtgesellschaften spielen könnte und nicht nur in der Stadt der Mann’schen „Buddenbrooks“. Dennoch hat gerade diese Stadt als konkret erfahrbare Welt des heutigen Lebens und Arbeitens die Autorin inspiriert, den „Geist der Hanse“ mit seiner vertrauensgeprägten Gestaltungskraft in die heutige Zeit von Technologie- und Innovationsdynamik zu übertragen.
Die Geschichte der Protagonistin lässt dabei kehrt-wendende Assoziationen entstehen zum Verfall einer Familie bei Thomas Mann. Die „im Puls“ einer Stadt tradierten Werthaltungen werden eben durch „Impulse“ aus einer Stadt der Wissenschaft für zukunftsoffene Lebensmodelle genutzt.
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