seiner Zeit in zahlreichen Bildern festgehalten. Für das bürgerliche 19. Jahrhundert ist er damit zum Begründer einer neuen Form des Genrebildes und des geschichtlichen Ereignisbildes geworden.
Sein geschriebenes und gezeichnetes Tagebuch einer Reise nach Danzig im Jahre 1773 gilt zu Recht als der vielleicht schönste und interessanteste Teil seiner künstlerischen Hinterlassenschaft.
Das Tagebuch, das Chodowiecki auf der Reise in Französisch führte, ist nur in einer anonymen Abschrift vorhanden. Dieser zweite Band legt erstmalig eine Neuübersetzung vor, die in ihrer Texttreue Einblick in Chodowieckis Stil, Denk- und Wahrnehmungsweise erlaubt.
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