ZeynZeyn
Als der Krieg begann - von Achawan Farah
Farah Achawan geht noch zu Schule, als in ihrer iranischen Heimat der Schah gestürzt wird. Sie sympathisiert mit den Revolutionären, will mehr Freiheit und Gerechtigkeit. Sie wird von der extrem religiösen Wandlung ihres Landes überrascht, sieht sich plötzlich neuen Repressalien ausgesetzt. Kurz nachdem sie ihr Abitur absolviert hat wird der
Iran von Saddam Hussein angegriffen. Der iranisch-irakische Krieg zieht sich über zermürbende Jahre hin, Raketen schlagen in der unmittelbaren Nachbarschaft ein, Luftalarm gehört zum Alltag, die Preise explodieren, die Lebensmittel werden knapp. In dieser von Hoffnungslosigkeit geprägten Situation entschließt sich die junge Frau zur Flucht. Über die Türkei gelangt sie nach Deutschland und beantragt Asyl. Während der Antrag läuft, darf sie weder arbeiten noch studieren … eine lange Zeit der Untätigkeit beginnt. In ihren Erinnerungen verarbeitet Farah Achawan die Eindrücke von Revolution und Krieg aus Sicht eines Mädchens und vermittelt einen Eindruck davon, wie man sich als Asylbewerber fühlt, wie sehr erzwungene Untätigkeit und Ungewissheit über die Zukunft zur Belastung werden, bis schließlich sogar eine Rückkehr in die Heimat als kleineres Übel erscheint …

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