ZeynZeyn
Die Glasfalle - von Franke Herbert W. (2)
»Ich habe dafür gesorgt, dass Sie sich wohlfühlen. Wir verfügen heute über chemische Mittel, mit denen wir alle Gefühlseindrücke, gleichgültig ob körperliche oder emotionelle, fast beliebig steuern können. Sie haben also nichts zu befürchten, keine Angst und keinen Schmerz. Und ich verspreche Ihnen nochmals – Sie werden wieder ein vollgültiges
Mitglied der menschlichen Gesellschaft sein.« Die Handlung des Romans läuft auf zwei parallelen, zeitlich verschobenen Erzählebenen ab. In der einen bemüht sich der Soldat Abel, die lähmenden Drogen abzuschütteln, die ihm und seinen Kameraden den Willen rauben und sie in einer von einem Major beherrschten stumpfsinnigen Kasernenwelt militärischen Drills festhalten. In der anderen reisen die letzten Überlebenden eines Atomkriegs in einem Raumschiff durch den Weltraum, auf der Suche nach einer bewohnbaren Welt, angeführt von einem Arzt, der Zucht und Ordnung hochhält und ein stabiles, überlebensfähiges System errichten will, der vorgibt, sein System der Persönlichkeitsunterdrückung diene der Abschreckung eines nicht vorhandenen Feindes. Zu den Opfern seines Ordnungswahns zählt ein gewisser Phil Abelsen. Wieder schildert Franke einen Versuch der Befreiung aus erniedrigenden und entmenschlichenden Zusammenhängen. Hoffnung ist das Leitmotiv des Romans. Mit editorischen Anmerkungen von Ulrich Blode. Das Titelbild schuf Thomas Franke.

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