wie vor sein falsches Spiel, manipuliert seine Mitmenschen und bringt erneut Unglück und Verderben über Catherine, Ozérine und Valéon. Bis sich die junge, von Rachegefühlen getriebene Witwe zurück ins Leben kämpft, sich eine unerwartete neue Identität zulegt und mit der Hilfe eines Fremden einen waghalsigen Plan ausheckt.
Diese auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte gibt einen guten Einblick ins Leben in Südfrankreich um 1733: In die Architektur, die Landschaft, die gesellschaftlichen Strukturen und Zwänge – sowie vor allem ins schwere Leben einer allein erziehenden Mutter. Es ist kaum nachvollziehbar, wie viel Unglück und Leid Catherine immer wieder erdulden muss und dabei trotzdem nicht den Lebenswillen verliert.
Unlösbare Aufgaben bringen die Protagonistin an den Rand der Verzweiflung. Unerwartete Wendungen und auf den ersten Blick unlogische Konstellationen gleichermassen die Leserin und den Leser. Wer es schafft, diesen Roman während einer noch so kurzen Ewigkeit auf die Seite zu legen, dem kann nicht geholfen werden.
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