Söhnen und später auch Enkeln allen Höhen und Tiefen der jungen amerikanischen Nation, die, um ihre Selbstbestimmung ringend, in einen Krieg nach dem anderen gerät. Während er sich selbst im britisch-amerikanischen Konflikt engagiert, tun dies seine Söhne in der blutigen mexikanisch-amerikanischen Auseinandersetzung und seine Enkel in dem grausamen Bürgerkrieg, in welchem auch die Familie Lucena und ihr Konzern nicht ungeschoren davonkommen. Dazwischen erlebt der Leser hautnah die Erschließung des Weiten Westens in drei großen Etappen einschließlich der hervorragend beschriebenen Indianerkulturen. Und einmal mehr zeichnet der Autor ein farbenintensives Bild, das mit der gesamten Breite von menschlichen Charakteren vom Heiligen bis zum Sünder nur so strotzt. Mormonen und Goldsucher, Plantagenbesitzer und Kaperfahrer, Prediger und Indianer, junge Soldaten und ihre Bräute bevölkern eine historisch exakt recherchierte Bühne, welche mit ihrer Liebeserklärung an Havanna und den alten Süden sowie den humorvollen wie tragischen Erfahrungen der auf ihr agierenden Protagonisten noch mehr Emotionen schürt, als dies in den beiden vorangehenden Bänden der Fall war. Das versöhnliche Ende auf der altehrwürdigen Plantage Monrepos, in welchem das Licht des menschlichen Ethos zum Tragen kommt, hätte schöner nicht gezeichnet werden können.
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