entflohen. Sie folgen einer Spur, die sie zurückführt in das untergegangene Reich der Gepiden. Ein Vierteljahrhundert liegt dessen Ende mittlerweile zurück, und eng damit verflochten ist die düstere Geschichte von Alboin, dem König der Langobarden und der letzten gepidischen Königstochter, Rosamunde.
Zur selben Zeit wagt der oströmische General Comentiolos auf eigene Faust einen Vorstoß in die Gebirgsregionen nördlich der Donau, wo einst sich die römische Provinz Dacia superior erstreckte. Sehr zum Ärger von Kaiser Maurikios in Konstantinopel, der gerade selbst einen Feldzug gegen die aufsässigen Völker auf dem Balkan beabsichtigt. Eine Kette von Ereignissen setzt sich in Gang.
Erst parallel geführt, dann zunehmend in einander verflochten, entwickeln sich die Stränge der Handlung, sie verdichten sich zu einem „Road-Movie“ durch die bewegte, in sich zerrissene und widersprüchliche Welt der späten Völkerwanderung.
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