bittet die Hausbesorgerin aus der Nachbarschaft um die Reinigung der Räume und bewahrt Persönliches vor dem Müll, nicht ohne seine eigene Auswahl dabei zu treffen, was die Wichtigkeit der einzelnen Dinge angeht. Es bleibt das, was im Volksmund „Kramuri“ heißt: Sachen, die für andere nach Ramsch oder Gerümpel aussehen, die aber in der persönlichen Umgebung, aus der sie kommen, einen Wert entwickelt haben ...
Simon H entwirft in seinem Comic-Debüt Trockene Luft aus hart konturierten Schwarz-Weiß-Zeichnungen eine Art Erin-nerungsprotokoll. Beinahe stoisch lässt er seinen „Verwalter“ durch Wohnungen und Stadt streifen, scheinbar gleichgültig sammelt dieser seine kleinen Alltagsdinge und archiviert eine untergehende Welt inmitten eines sich ständig verändernden Gefüges.
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