deren Events und Protagonisten kommentierend, eine kühn mäandernde Form der Kritik, in die persönliche Spurensuche und Zeitanalyse eng verwoben sind. Rückblicke bis in die 1960er führen über eine Szene-Chronik zwischen hochfliegenden Ideen und substanzbedingten Abstürzen hinaus und rufen ein widerständiges Denken in Erinnerung, das stets über die Segregationsgrenzen des Undergrounds hinausreicht.
Holland-Moritz’ Recherche nach Gegenkonzepten jenseits von Freiheitsschimären und obsoleter Idyllen setzt die Programme seiner letzten Bücher „Fan Base Pusher“ und „Promoter“ fort: Das heiter-melancholische, intelligent-angriffige Journal „The Daily Planet“ empfiehlt sich als Leitmedium für die konsequente Arbeit am eigenen ästhetischen und politischen Bewusstsein – ein Leben lang.
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