ZeynZeyn
Einbahn ins Paradies - von Haisch Gerd Arthur
Familienroman
1978 kaufte er sich ein Stück Strand auf der sri lankischen Insel Seridib und erfuhr zum ersten Mal, was für ihn Heimat bedeutet. Einbahn ins Paradies ist für Gerd Arthur Haisch eine Möglichkeit, Abbitte zu leisten, Abbitte für alle, die er verließ, als er nach Sri Lanka auswanderte. Dennoch, ganz
von der Schweiz lossagen kann und will er sich nicht und besucht daher Basel und Europa stets für wenig Monate im Jahr. Die gedruckte Form dieses Tagesjournals aus Kudapaduwa, diese «Tatsachenliteratur», ist nicht nur ein Geschenk seines Sohnes Davids, sondern auch ein «Befreiungsschlag», um seinen Freunden zu zeigen, dass er sie niemals vergessen hat. «Ich möchte gern so alt werden wie ein Baum. Ja, mitsamt diesem Sowohl-als-auch meiner Natur, das mich immer bereichert aber oft auch irritiert hat. Ein vaterloses deutsches Weltkriegskind, das sich durch Bombennächte und bleierne Nachkriegsjahre gekämpft hat, wird stark aber nicht gefestigt.»

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