vom Deutschen Werkbund hat mit der Auswahl von Arbeiten des Essener Schriftstellers und bildenden Künstlers Thomas Rother eine brisante Mischung zusammengestellt. Jolanta Nölle vom Stiftungsvorstand Zollverein nennt sie „Zeugnis des Wandels“, das exemplarisch für das kreative Potenzial des UNESCO-Welterbes und der Region stehe. Schwerpunkt der gesellschaftspolitischen Kunst von Rother in Wort und Bild sind Fragen zu Unrecht, Krieg und Frieden, Migration, Arbeitslosigkeit, aber auch Liebe, Mut und Kinderlachen. „grenzen los“ ist eine spezielle Sicht auf deutsche Wirklichkeit und zugleich ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Europa – oftmals schockierend, wie Theologin Uta Ranke-Heinemann in den Nachträgen dieses Buches schreibt. Vorwort-Schreiber Prof. Dr. Oliver Scheytt nennt Rother "Bewahrer und Gestalter, der andere in Bewegung zu bringen vermag". Schon vor der Schließung von Zollverein am 3. Dezember 1986 hat Thomas Rother dort als erster künstlerisch gearbeitet, er ist sozusagen "mit stillgelegt" worden.
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