Polaroid, das ihr den Atem raubt - denn das Bild, auf dem ein Taucher im Hintergrund zu sehen ist, hat mit ihrem Familiengeheimnis und ihrer verstummten Mutter zu tun. Sie betritt den Laden. Eine unheimliche, surreale Atmosphäre erwartet sie: feuchte Wände, Fische, Quallen, Tentakel und Kiemen in Formaldehyd und der unangenehm obszöne Ladeninhaber. Ines nimmt das Angebot an, vier Wochen im Laden und am Stand auf einer Kunstmesse zu arbeiten und im Gegenzug das Polaroid zu erhalten. Seckig und sein Gegenspieler Patte sind seit Ewigkeiten Händler; Ines erfährt viel von den Tricks und der Seele des Handelns. Doch Seckig sammelt nicht nur Meeresdinge, sondern auch Gestrandete. Er bietet drogensüchtigen Mädchen, die auf der Straße leben und sich mit Prostitution über Wasser halten, seinen Laden als Zufluchtsort an gegen Sex: Nixen fischen. Auch Ines gerät in sein gefährliches Netz. Sie droht unterzugehen, sie muss sich entscheiden, ob sie eine Nixe ist und in ihrem Unglück versinken wird oder eine Aufgetauchte, die sich noch retten kann.
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