Onkel getan, der Freund, der Bruder, und wie verhält sich die Blutkulisse von Krieg und Tod zur unauffälligen Normalität eines kleinen Dorfes, das von frommen Gebeten, Missionsstunden, aber auch von Festen, Liebe und Heiterkeit geprägt ist? Das Breklumer Studierzimmer wird in diesem raffiniert komponierten Familienroman schließlich zu einem Ort, an dem die fertigen Wahrheiten unscharfe Ränder bekommen und facettenreich schillern, wenn nicht gar zur Lüge werden, glaubt man Schlossel, der Frau des Pastors, die die Echtheit des Erzählten anzweifelt.
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