Geschlechts über das andere, sondern um Gleichheit, um die Überwindung absurder Konventionen. Auch ihre Existenz als Schriftstellerin beleuchtet dieser Band, ihre Selbstzweifel kommen zur Sprache (»Ist nun die Zeit gekommen, da ich meine Schriften in gedruckter Form zu sehen ertrage, ohne zu erröten, zu zittern, ohne den Wunsch, mich zu verstecken?«), die teils harschen Urteile über andere Autoren, ob D. H. Lawrence oder James Joyce (»Ulysses: eine denkwürdige Katastrophe – ein enormes Unterfangen, grandios gescheitert«). Sie denkt nach über Religion (»Gestern Abend im Buch Hiob gelesen. Mir scheint, Gott kommt dort nicht sonderlichgut weg.«), über den Krieg, gesellschaftlichen Zusammenhalt, das Leben auf dem Land und in der Stadt, die Bloomsbury Group, ihren eigenen Verlag – und immer wieder über ihre seelischen Abgründe.
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